Montag, 30. Juni 2014

Wie wir uns gerade ernähren und was unsere Muskeln davon halten



Ich wünsche mir einfach, dass du fit bist und dir die Freude am Massieren erhalten kannst. Es muss nicht sein, dass Gelenke und Muskeln immer wieder schmerzen und uns einschränken.

Glücklicherweise ist der Säure-Basen-Haushalt im menschlichen Körper auf Ausgleich angelegt.
Aber nicht witzig ist es, wenn das Gleichgewicht immer öfter aus den Fugen gerät. Die Muskeln neigen zur Verspannung und die Gelenke schmerzen. Man fühlt sich lustlos, schnell erschöpft, unwohl, - eben nicht mehr so fit wie ein Turnschuh.
Wie bekommst du raus, ob es bei dir vielleicht zu sauer zugeht?
Du kannst dir ganz einfach in jeder Apotheke Teststreifen zur Bestmmung des pH-Wertes besorgen und mal drüber pinkeln. 

Der pH-Wert sollte sich im neutralen bis basischen Bereich befinden.

Alles in unserem Körper strebt nach Gleichgewicht. Schauen wir mal in die Natur, so ist es auch hier so.
Jedes Lebewesen benötigt ein Milieu, in dem die Stoffwechselvorgänge ordnungsgemäß, wie vorgesehen, ablaufen können. Das Biotop Mensch benötigt also ausgeglichene Bedingungen (leicht basischen PH-Wert), um alles aufrecht und gesund erhalten zu können.
Könnte der Körper sich ganz unbeeinflusst Dinge zu führen, würde er vermutlich alles im Gleichgewicht halten. Aber da funkt das übergroße Nahrungsangebot und die Lust auf Leckeres oft rein. Das bringt unser inneres Milieu manchmal ganz schön ins Schwitzen. Es muss gerade die Fußball-Welt Meisterschaft verpacken: Jede Menge Cola, Bier, Chips, Gegrilltes…(Ruf doch öfter mal einer „Wo ist eigentlich der Salat?“)
Jetzt beginnt die innere Debatte:
Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Wir haben einen deutlichen Säureüberschuss. Die Säuren müssen ja irgendwo hin. Also erst einmal ins Bindegewebe damit. Die Durchblutung meckert zwar. Aber es hilft ja nichts. Irgendwann ist der Speicherplatz im Bindegewebe ausgeschöpft Also wird das Problem weiter gereicht: Die Säuren lagern sich in den Gelenken ab. Im Gelenk stören sie erheblich. Der Muskeln kann sich nicht mehr so entfalten wie der Mensch es gerne von ihm hätte. Muskeln werden unter Säurebelastung härter und sie verkrampfen schneller. Das kann zu Einklemmen von Nerven führen. Autsch.
Am schnellsten merken wir das im Nacken- und Rückenbereich.
In der Regel ernähren wir uns zu sauer. Süßigkeiten, Fleisch, Cola, mal ein Bier sind eben lecker. Ist auch kein Problem. Nur das Ungleichgewicht macht zu schaffen.
Ziel ist es, eine Balance zwischen säure- und basenbildenden Lebensmitteln zu schaffen.
Zum Glück schreien wir viel während der Fußball-WM., dabei atmen wir viel Kohlendioxid aus, was die positive Folge hat, dass der pH-Wert reguliert wird.
Das Atemzentrum im Gehirn und die Lunge können den pH-Wert des Blutes von Minute zu Minute kontrollieren, indem sie Tiefe und Geschwindigkeit der Atemzüge angleichen. Bei verstärkter Atmung durch viel Rumschreien und  vor Spannung nach Luft japsen, sinkt der Kohlendioxidgehalt des Blutes, und es wird basisch. Wird die Atmung flacher, steigt der Kohlendioxidgehalt des Blutes und es wird sauer.
Auch verweilen manchmal Lebensmittel in diesen Tagen etwas länger in unserem Mund, weil wir vor Anspannung alles vergessen. Die Speichelflüssigkeit ist basisch und beim gründlichen Zerkleinern der Nahrung wird entsprechend viel Speichel gebildet. Säuren können so besser verstoffwechselt und ausgeschieden werden.
Ja und dann macht es ja auch am meisten Spaß, sich in diesen Tagen zum Fußballschauen und Grillen zu treffen. Auch hier kommt es einfach nur auf die Balance an!
Um einen Säureüberschuss, der aus 200 g Rindfleisch entsteht, zu kompensieren, ist der Verzehr von  400 g Blumenkohlgut geeignet. Das hört sich doch eigentlich ganz lecker an.

Und wenn du mit Fußball so gar nix am Hut hast, greif öfter mal zu einem Apfel oder knabbre ein paar leckere Samen oder Nüsse.


Neulich habe ich im Drogeriemarkt einen Tee entdeckt: Basisch Vital. Es ist ein Kräutertee von Bad Heilbrunner mit grünem Hafer, Lindenblüten und Brombeerblättern. Schmeckt lecker und bringt es. Ich habe es getestet und jetzt schon oft weiterempfohlen. 



Natürlich könntest du auch für die Fußballbegeisterten einen großen Salat mit vielen Kräutern und Samen servieren.
Meine Freundin trinkt jetzt regelmäßig den Tee und macht jeden Morgen 5 Minuten Übungen zur Muskelstärkung. Als ich sie das letzte Mal sah, hat sie gestrahlt und sich mehr als herzlich bedankt. Lebensqualität durch Fitness hat schon was.